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Neue Interview-Reihe “10 Fragen an…”

Wir freuen uns auf den Start unserer neuen Interview-Reihe mit Phillip Eggers. Phillip ist nicht nur zuständig für unsere Team- und Einzelportraits, er ist auch ein richtiges Multitalent! 

Von der Boygroup, zum Art-Director bis hin zum Fotografen und Betreiber eines Event-Appartements, hat unser Interviewpartner eine ganze Menge in seiner Karriere erlebt. Aber lest am besten selbst…

Phillip Eggers – People & Wedding Photography – Foto von Saskia Allers

1. Lieber Philip, beginnen wir mit einer Frage um Dich persönlich den Lesern näher zu bringen. Am Morgen lieber Tee oder Kaffee?

Kaffee! Gibt es jemanden der mit Tee antwortet? Verrückt.

2. Du hast in Deiner beruflichen Laufbahn vieles erlebt. Wie kam es dazu, dass Du eines Tages den Beruf des Fotografen gewählt hast?

Ich war als Art Director nicht mehr sooo happy in meiner Agentur und hätte um den nächsten Stepp machen zu können, in eine größere Agentur wechseln müssen. Um ehrlich zu sein wollte ich aber auch das nicht so recht – vor allem wollte ich aus meiner 60 Stunden Woche, nun nicht auch noch eine 70 Stunden Woche machen. Ich glaube ich war einfach auf der Suche nach einer Alternative zur Werbung… Und wie es der Zufall so wollte, hat meine beste Freundin in genau diesem Jahr geheiratet. Auf der Hochzeit hat ein Fotograf die zwei begleitet und ich war total fasziniert – von seiner Art die Sache anzugehen, aber vor allem von seinen Bildern. Ich habe Steffen am nächsten Tag angerufen um ihm zu sagen wie begeistert ich bin – nach einer Stunde Telefonat habe ich aufgelegt und zu meiner Frau gesagt – “das mache ich jetzt auch”! Gesagt. Getan. Und ja, das ist schon die Kurzfassung.

3. Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt?

Meine Eltern wollten immer nur eines: Dass wir Kinder glücklich sind. Am besten aber gerne mit einer gewissen Sicherheit. Natürlich hätten meine Eltern eine Ausbildung oder ein BWL Studium zunächst gut gefunden, aber am Ende galt es für sie unsere Talente zu fördern und unsere Entscheidungen zu respektieren. Und das war in meinem Fall echt nicht so easy. Ich war nach der Zivi-Zeit, 3 Jahre Teil einer Boygroup – inkl. allem PiPaPo. Mein Kommunikations-Design Studium war im Anschluss dagegen total normal und harmlos und meine Eltern waren dankbar, dass das dann auch erfolgreich war.

4. Welche war die beste Entscheidung in Deiner beruflichen Laufbahn?

Das ist tricky. Ich glaube die beste Grundsatzentscheidung war, überhaupt Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen & die Dinge anzugehen. Das hat mir in allen Phasen meines Lebens geholfen – nicht nur beruflich.

5. Was motiviert Dich am meisten?

Die Frage ist auch viel komplexer als man so denkt – zumindest sehe ich das so. Grundsätzlich würde ich sagen: ein tolles Kundenfeedback. Irgendwann habe ich mir eingestanden, dass ich positives Feedback echt brauche und das tolle daran ist auch, man muss es sich erarbeiten. Auch Geld kann eine Motivation sein. Bei mir war das aber nie die Idee hinter allem. Und ich bin manchmal auch motiviert einen Job bis tief in die Nach fertig zu rocken, damit ich am nächsten Tag mit der Familie frei machen kann.
Phillip Eggers

6. Auf was könntest Du in Deinem Berufsalltag nie verzichten?

Natürlich auf meine tollen Tools und meine Ausrüstung. Ich finde es unglaublich wichtig dass alles sensationell funktioniert und Spaß macht.

Aber ich kann und möchte auch nicht auf meine Freiheit als Selbstständiger verzichten. Ich arbeite echt viel, aber das alles tue ich für mich und meine Familie. Ich habe aber auch die Freiheit, auch mal Nein zu sagen oder entspannt in den Tag zu starten.

7. Was macht Dir in Deinem Job am meisten Spaß?

Die Menschen! Ich stehe total darauf neue Leute kennenzulernen. Damit meine ich nicht ein „Hey, ich bin Phillip, wer bist Du?“. Es geht vielmehr um die unterschiedlichen Arten von Menschen und die Erfahrung, dass man viel zurückbekommt, wenn man den Menschen offen und freundlich begegnet.

Jede, wirklich jede Hochzeit, aber auch jeder andere Job war bisher eine Bereicherung und hat meinen Horizont erweitert.

8. Wie oft schaust Du täglich auf Dein Handy?

Die Frage ist voll doof, denn ich schaue viel zu oft auf das Handy. Besonders wenn ich ein Bild gepostet habe MUSS ich sehen ob es den Leuten gefällt.

Ich habe gerade TikTok gelöscht. Das war ein totaler Zeitkiller und komplett unnötig. Meine Tochter soll mich aber nicht am Handy sehen – sie hilft mir da den richtigen Weg zu finden.

9. Welches Buch hat Dich zuletzt zum Nachdenken gebracht?

Ich lese keine Bücher aber so richtig erwischt hat mich die Serie “Tales from the Loop“.

10. Zu guter Letzt, was würdest Du angehenden Fotografen raten?

Da gibt es vieles. Ich bin mir z.B. sehr sicher, dass jeder eurer Interviewpartner hier dazu rät fleißig zu sein – und das stimmt auch! Ich kenne niemanden der erfolgreich ist und dafür nicht hart gearbeitet hat. In meinem Job empfinde ich es aber auch als wichtig – oder fast noch wichtiger authentisch zu sein. Wir verkaufen uns selbst. Wir sind die Marke – und da bringt es nichts uns und anderen etwas vorzumachen. UND: “In a world where You can be anything be kind”.

Ein Satz wie von einem Kopfkissen. Aber er stimmt, genauso wie die Sache mit dem Fleiß.

Vielen Dank für Deine Zeit und die spannenden Einblicke Phillip!

Über Phillip Eggers

Kinners, ich mache es kurz: Moin, ich heiße Phillip und ich bin People – & Hochzeitsfotograf aus Hamburg. Außerdem betreibe ich ein kleines Event-Apartment (das Tachchen) auf der Schanze. Ich habe eine grandiose Frau, eine echt tolle Tochter und einen lustigen Mops und einen VW Bus. 

Ihr findet mich bei Facebook und Instagram, sowie sehr oft an der Elbe. Fragen, Ideen, Anfragen? Ihr wisst ja jetzt wo ihr mich findet.