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Gibt es die eine Erfolgsformel im Business? 

Meiner Ansicht nach nein. Erfolg ist für mich eine subjektive Betrachtungsweise. Die finanzielle Freiheit, ein ortunabhängiges Arbeiten, die Erreichung der ersten Million Euro Umsatz, die bestmögliche Balance zwischen Business und Privatleben. Jeder kann die Aufzählung für sich und die eigene Definition seines anzustrebenden Lifestyles nach Belieben fortsetzen. Ich möchte nachfolgend gern meine Erfahrungen zum Thema Zielerreichung mit euch teilen.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen wir alle erfolgreich sein können. Ob in der körperlichen Fitness, beim Sport, im Beruf, in einer Partnerschaft, in der Kommunikation mit anderen Menschen oder generell im Privatleben, es existiert nicht nur der eine Erfolg. Damit jeder Einzelne seinen Erfolgsweg beschreiten, kann gibt es Tools, die uns dabei helfen können, persönliche und berufliche Ziele zu verfolgen.

Wie werde ich erfolgreich? Erfolg kommt von erfolgen!

Ich bin überzeugt, dass Erfolg planbar ist. Erfolg ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch erlernen kann. Um erfolgreich zu sein, benötigt es einen Antrieb, genauer gesagt eine Motivation. Sofern ich mein „Warum ich etwas tue“ nicht definieren kann, fehlt mir die Kraft des Handelns. Jeder Mensch benötigt also ein Motiv, um anzufangen. Demzufolge muss ich zuallererst wissen, was die Ziele, Visionen und Träume für mein Unternehmen sind. Das klingt zunächst banal, aber die besonderen Faktoren liegen wie immer im Detail. Was, bis wann, warum, wer kann mir helfen, welche Zwischenschritte? Je detailgetreuer, desto besser. Hierfür eignet sich beispielsweise die SMART-Methode.

Nachdem ich meine persönlichen Ziele ausgearbeitet hatte, kam der wohl schwierigere Teil: die UMSETZUNG! Erfolg entsteht schließlich nur, nachdem etwas erfolgt ist. Wie schnell werden in der Tagesarbeit die übergeordneten Kernthemen aus den Augen verloren? Wer kennt das nicht?

Der Körper geht immer dahin, wo der Kopf schon einmal war.

Um meine Ziele zu verfolgen, habe ich mir ein Vision-Board erstellt.

Hierbei handelt es sich um eine Collage, die alle meine Ziele mit Bildern, Zitaten und Illustrationen symbolisiert. Das heißt, was zum Beispiel dein Unternehmen noch benötigt, tun oder sein will. Dadurch verknüpfst du deine Ziele mit Gedanken und Bildern in deinem Kopf. Du visualisierst und verfolgst deine Gedanken bereits im Unterbewusstsein. Durch das Wahrnehmen deiner Visionen beschäftigst du dich zudem immer wieder bewusst mit deinen Zielen und deren Erreichung.

Bevor ich mir ein Vision-Board erstellt habe, hatte ich mir in der Vergangenheit bereits Ziele gesteckt und diese niedergeschrieben. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass lose Papierzettel leider zu oft im Schubfach verschwinden und erst nach Wochen und Monaten wieder zufällig auftauchen. Meine konkreten Ziele habe ich dadurch immer wieder vernachlässigt.

Gestalte dein Vision-Board nach deiner Persönlichkeit und so, wie es dir gefällt. Mein Board ist zum Beispiel sehr geordnet und dadurch übersichtlich gestaltet. Es kann aber auch kunterbunt sein. Meines Erachtens ist es sinnvoll die Visionen in eine Zeitspanne einzuordnen. Ich habe meine Ziele für 1 Jahr, 3 Jahre und 5-10 Jahre geclustert. Als Untergrund eignet sich eine Korkplatte, um die Illustrationen anzupinnen.

Finde nun den perfekten Ort für dein Vision-Board. 

Erfolg durch Visualisierung

Suche Dir einen guten Platz für Dein Vision-Board, sodass Du es immer wieder im Blick hast. 

Am besten an einem Platz, wo du es jeden Tag siehst und deine Ziele vor Augen hast. Meine Zielcollage habe ich mir zusätzlich abfotografiert und als Bildschirmhintergrund erstellt. Je öfter die Konfrontation mit deinem Board, desto besser und erfolgreicher erfolgt die Implementierung im Alltag. Du wirst sehen, es funktioniert tatsächlich und deine Handlungen sind deutlich zielgerichteter als zuvor. Ich hake meine Bilder nach erfolgreichem Umsetzen mit dem Like-Symbol ab, um mir ebenso meine Erfolge zu visualisieren.

Wenn du deine übergeordneten Ziele zusätzlich noch in einzelne Zwischenschritte unterteilen möchtest, dann empfehle ich Dir zusätzlich noch das Tool der Meilenstein-Collage. Hier gilt der gleiche Gedanke wie beim Vision-Board mit dem Zusatz, dass du deine Etappenziele in einer Reihenfolge strukturiert visualisierst. Bei jedem kleinen Teilerfolg schüttet der Körper Dopamin aus. Dadurch bleiben wir motiviert und fokussiert.

Lass dein Vision-Board leben.

Ziele sind selbstverständlich keine starren Gebilde. Sie können sich verändern. Insofern ist es auch vollkommen normal, dass Ziele auch einmal verfehlt werden. Setze dich nicht unter Druck, sondern reflektiere und überarbeite dein Board. Passe deinen Weg an und definiere neue smarte Ziele. Scheitern ist in meinen Augen eine wichtige Fähigkeit, um erfolgreich zu sein. Für mich ist das vorübergehende Misslingen nur ein weiterer Schritt zur Erreichung meines übergeordneten Zieles.

Viel Spaß bei der Umsetzung! Und bedenke die 72-Stunden-Regel. Vieles, was nicht innerhalb kürzester Zeit nach der Wissensaufnahme umgesetzt wird, wird früher oder später nur als interessant abgetan und dann wieder aus den Augen verloren.