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Zuallererst möchte ich sagen, dass Hierarchie nichts Schlechtes ist, dennoch steht sie mancher Organisation oder Team im Wege. Das haben wir bei meinem aktuellen Arbeitgeber zuletzt zu spüren bekommen. Eine Hierarchie im Vertrieb ist gut und sicherlich auch notwendig aber nicht für alles!

Warum haben wir uns Gedanken gemacht die Organisation anders zu gestalten?

Es hatte gute Gründe: Vor allem schneller Unternehmenswachstum und die permanent neuen Themen verlangen von uns täglich eine wahnsinnig hohe Geschwindigkeit in der Umsetzung. Sowohl intern getrieben als auch von extern gesteuert. Was uns häufig im Weg stand, war die klassische Hierarchie. Bevor ein Thema begonnen werden konnte, musste erst von dem einen zum anderen Abteilungsleiter kommuniziert werden, statt direkt zu sprechen. Das kostet Zeit.

Der Zweite und nicht unerlässliche Grund für eine Veränderung war die Entwicklung der einzelnen Führungskräfte. Im Vertriebsteam arbeiten so viele talentierte Menschen. Warum soll jeder das Gleiche machen, wenn sie doch unterschiedliche Stärken haben? Nicht nur der Mitarbeiter profitiert von einer individuellen Entwicklung, auch die Organisation und somit das Unternehmen.

Wenn Menschen stärkenbasiert arbeiten und in ihren Stärken aufgehen und daraus ihre Energie ziehen, ist es für das Unternehmen das Beste was passieren kann.

Sarah Jochimsen

Entwicklungsfelder bestmöglich nutzen

Und natürlich hat jeder auch Schwächen, die Entwicklungsfelder, wie wir sie nennen. Das schöne beim Stärkenbasierten Arbeiten ist, dass die Entwicklungsfelder da sind, sie aber ganz anders behandelt werden. So wird aktuell bereits darüber gesprochen, bei einer Schwäche einen Kollegen zu fragen, ob dieser mit seiner Stärke den Part ausgleichen kann.

Was haben wir gemacht? Wir haben uns im Abteilungsleiterkreis Stärkenbasiert aufgestellt und sichtbar gemacht, wer was sehr gut kann. Klar gibt es Überschneidungen, aber dennoch hat jede Abteilungsleitung von uns seine Lieblingsthemen, für die sie oder er brennt und mit hoher Leidenschaft ausübt. 

Gleiches haben wir im Teamleiterkreis gemacht. Wir haben gegenseitige Feedback Sessions durchgeführt und den Teamleitern die „Hauptthemen“ vorgestellt. Jetzt sind wir dran, die theoretischen Matches im Führungskreis in die Praxis umzusetzen. Dabei gilt, dass sowohl proaktiv aber auch bei akuten Themen ein Arbeitskreis von Menschen, die Stärken haben und Energie aus der Aufgabe ziehen zusammenarbeiten und das ganze Bereichsübergreifend.

Sarah Jochimsen in Aktion

Sarah innerhalb eines Trainings in Aktion

Unser Ziel? 

Wir sind schneller. Haben mehr Vertrauen untereinander, weil nicht jeder alles kann. Wir verlassen uns auf die Entscheidungen der anderen Gruppe. Gehen immer davon aus, dass die Gruppen und Einzelne nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben. Fördern gemeinsam noch mehr die Stärken, da die einzelnen Gruppen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wissensständen haben und uns somit als „Peer-Group“ entwickeln. Und für mich persönlich ein ganz wichtiger Punkt, wir können fachlich gutes Feedback geben und annehmen.

Fazit

Ich persönlich glaube daran, dass wir damit erfolgreicher sind und den besten Output erzielen können. Ob das so ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Im besten Falle, in den Vertriebskennzahlen. 

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung! 

Du möchtest mehr dazu erfahren? Schreib mir gerne über sarah@grow2gether.de